Kopien alter Meister

Links: Nach Edward Hopper – Eitempera/Öl auf Leinwand
Rechts: Nach Edward Hopper – Pastellkreide

Edward Hopper wurde 1882 in Nyack/New York geboren. Nach seinem Studium der Illustration und Malerei an der New York School of Art (Case School) reiste er von 1900 bis 1906 durch Europa, um die Kunstszenen in Paris, London, Brüssel, Amsterdam und Berlin kennen zu lernen.
Ab 1905 arbeitete Hopper mehr als 20 Jahre lang als Illustrator für Werbeagenturen. Auf der Armory Show in New York City verkaufte er 1913 für 250 Dollar sein erstes Gemälde.
1950 zeigte das Whitney Museum zum ersten Mal eine große Retrospektive seiner Werke.
1967 verstarb Hopper in seinem New Yorker Atelier in der Nähe des Washington Square.

Hoppers Bilder stehen in der amerikanischen realistischen Tradition – Abbildungen der amerikanischen Großstadt und Provinz, deren Zusammenspiel von unwirklichem Licht und realistischen Darstellungen noch heute faszinieren.
Seine Themen sind schweigende Menschen und einsame Orte.
Sein vielleicht bekanntestes Bild “Nighthawks” (1942) zeigt vier einsame Menschen in einem nächtlichem Cafe.

Nach Franz Marc – Eitempera/Öl auf Leinwand 

Franz Moritz Wilhelm Marc wurde am 8 Februar 1880 in München geboren. Im Alter von 20 Jahren begann er, an der Münchener Akademie zu studieren. Vier Jahre später richtete er sich in München sein erstes eigenes Atelier ein.
Auf zwei Reisen nach Paris (1904 und 1907) lernte er die Bilder der Impressionisten kennen: unter anderem Werke von Vincent van Gogh und von Edouard Manet. Im Jahre 1910 freundete er sich mit August Macke an. Das Jahr 1911 brachte für ihn einschneidende Veränderungen: Er lernte die Maler Jawlensky, Kandinsky, Münter und Werefkin kennen, mit denen er die Künstlergemeinschaft des Blauen Reiters gründete.
Auf deren ersten Ausstellungen fanden seine Bilder große Beachtung. Franz Marc starb am 4 März 1916 im Ersten Weltkrieg in der Nähe von Verdun als Soldat.

Berühmt geworden ist Franz Marc durch seine Tierdarstellungen von Füchsen, Kühen, Pferden, Rehen und Tigern. Er selbst hatte eine enge Beziehung zu Tieren und liebte sie. Den Anstoß, Tiere zu malen, hatte er von dem Tiermaler Bloe`Nestle`erhalten. Mit seinen Kunstwerken wollte er den Tieren eine Seele geben:
“Ich suche mich einzufühlen in das Zittern und Rinnen des Blutes der Natur, in den Bäumen, in den Tieren, in der Luft (…)
Wie sieht ein Pferd die Welt oder ein Adler, ein Reh oder ein Hund?
Wie armselig, seelenlos ist unsere Konvention, Tiere in eine Landschaft zu versetzen, die unseren Augen zugehört statt uns in die Seele des Tieres zu versenken, um dessen Bilderkreis zu erraten.

“Wir werden nicht mehr den Wald oder das Pferd malen, wie sie uns gefallen oder scheinen, sondern wie sie wirklich sind, wie sich der Wald oder das Pferd selbst fühlen, ihr absolutes Wesen, das hinter dem Schein lebt, den wir nur sehen….
Wir müssen von nun an lernen, die Tiere und Pflanzen auf uns zu beziehen und unsere Beziehung zu ihnen in der Kunst darstellen.”

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